Was ist mit meinem Kind?

Was kann ich tun?

Wer hilft mir?

Spielsucht

Behandlungsschwerpunkte

  • Kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik bei allen psychischen und psychiatrischen Problemstellungen
  • Abklärung von Teilleistungsstörungen: Lese-, Rechtschreibschwäche (Legasthenie), Rechenschwäche (Dyskalkulie), Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Verhaltenstherapie
  • Psychotherapeutisch – psychiatrische Therapie für Jugendliche (Dr. Bernd Demmerle) -auch unter Einbeziehung der Eltern- (nur privat)
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

FAMILIENTHERAPIE  ( Dr. Bernd Demmerle )

  • Beratung zum Ausgleich von Mikronährstoffmangel ( Dr. B.Demmerle )
  • Angehörigenberatung
  • sozialpädagogische Familienhilfe
  • Elterntraining
  • Entspannungsverfahren
  • Neurofeedback
  • Gruppentraining:
  • soziales Kompetenztraining
  • Aufmerksamkeitstraining
  • Rechtschreibtraining
Was ist mit mir/meinem Kind?

Therapien/Diagnostik

Bei der kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnostik ist die Differenzierung von Erkrankungen wegen vorübergehender Konflikte, Krisen und Anpassungsstörungen besonders wichtig. Das rechtzeitige Erkennen von Frühsymptomen von sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzenden Erkrankungen ist unbedingt notwendig, um eine möglichst gesunde psychische Entwicklung zu ermöglichen.

Zur Abgrenzung von eventuell zussätzlich vorliegenden organischen oder hormonellen Störungen kann auch eine Labordiagnostik nötig sein.

Für ausländische Patienten ist eine Diagnostik und Behandlung möglich, (englisch, polnisch, italienisch). Auf Wunsch organisieren wir einen Dolmetscher (arabisch, russisch).

LABORDIAGNOSTIK

Auch ein Mangel an Mikronährstoffen kann Auslöser von psychischen Auffälligkeiten sein. Deshalb ist es wichtig die entsprechenden Blutwerte zu messen.

Eine gute Ernährung und Nahrungsergänzung sollte selbstverständlich sein, um das tägliche Lernen zu unterstützen.

Besonders wichtig sind die neuen Erkenntnisse bzgl. Vitamin D und Omega 3  Fettsäuren der letzten Jahre:

vitamin-d-versorgung.pdf

www.vitamindelta.de

Um die ärztliche Diagnostik zu ergänzen, ist die Intelligenz-, Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik unabdingbar. Die Ergebnisse sind bei wichtigen Entscheidungen, z. B. bei der Schulwahl, hilfreich  und ermöglichen über längere Zeiträume eine Beurteilung von einzelnen Entwicklungsbereichen.

school_73497_1280Fällt es Ihrem Kind in der Schule manchmal schwer, bei der Sache zu bleiben?

Werden die Noten ohne erkenntlichen Grund zunehmend schlechter?

Haben Sie das Gefühl Ihr Kind könnte besser sein, kann aber manchmal die gewünschte Leistung nicht abrufen?

Macht Ihr Kind Flüchtigkeitsfehler und/ oder neigt zum „Träumen“?
Konzentrationstraining  mit Neurofeedback macht viel Spaß und zeigt schnelle Erfolge!

Bitte melden Sie sich rechtzeitig -besonders für die Ferienzeit-  zu einem Intensivtraining in unserer Praxis an!


Informationen zum Neurofeedback:
Beim Neurofeedback-Training sitzt das Kind vor einem Computerbildschirm. Seine Gehirnströme werden über aufgeklebte Mess-Elektroden abgeleitet und steuern ein Computer-Programm. Je nach Konzentrationsgrad kann das Kind z. B. mit seiner Gedankenkraft bei einem virtuellen Fußballspiel einen Elfmeter-Schuss halten oder bei einem Film das Bild klar und deutlich sehen.
Mit diesem computergestützten Verfahren können Kinder mit ADHS selber Strategien erarbeiten, um sich besser zu konzentrieren und ihr Verhalten zu steuern. Allerdings kann eine Neurofeedback-Therapie voraussichtlich nur in Einzelfällen die bisher bei ADHS übliche medikamentöse Behandlung ersetzen. Eine Studie belegt aber, dass Neurofeedback als weiterer klinisch wirksamer Therapiebaustein zur Behandlung von Kindern mit ADHS neben der Medikation und anderen verhaltenstherapeutischen Ansätzen betrachtet werden kann. „Es ist wichtig, dass die Kinder bei der Therapie aktiv mitarbeiten und ihre Eltern sie beim Transfer der erlernten Selbstregulations-Strategien in den Alltag unterstützen“, erläutert Holger Gevensleben, Diplompsychologe an der Göttinger Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Eltern- und Lehrer bescheinigen die Wirksamkeit des Neurofeedback-Trainings.

An einer Studie nahmen von 2005-2007 insgesamt 102 Kinder mit ADHS im Alter zwischen acht bis zwölf Jahren in Erlangen, Göttingen und München teil. Die Kinder absolvierten entweder ein Neurofeedback-Training oder ein herkömmliches computergestütztes Aufmerksamkeitstraining.

Die Trainingsprogramme umfassten 18 doppelstündige Termine, aufgeteilt in zwei Blöcke a` 4 Wochen. Sowohl im Eltern- als auch Lehrerurteil schnitt das Neurofeedback-Training deutlich besser ab als das Vergleichstraining. In den Problembereichen „Unaufmerksamkeit“ und „Hyperaktivität-Impulsivität“ konnte das Neurofeedback-Training die Symptomatik um durchschnittlich 25 – 30 Prozent reduzieren. Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine komplexe Störung, die bereits im frühen Kindesalter beginnt mit weitreichenden Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter.

Symptome sind eine leichte Ablenkbarkeit, ein geringes Durchhaltevermögen, ein leicht aufbrausendes Wesen mit der Neigung zum unüberlegten Handeln und zur Hyperaktivität. Etwa 5 Prozent der Kinder sind in Deutschland betroffen, Jungen deutlich häufiger als Mädchen.

ADHS gilt als ein multifaktoriell bedingtes Störungsbild mit erheblichen Auswirkungen für die Betroffenen und ihr Umfeld. Als Voraussetzung für die Diagnose ADHS müssen die Symptome mindestens seit sechs Monaten vorliegen und erstmals schon vor dem siebten Lebensjahr aufgetreten sein. ADHS wird je nach Schweregrad mit verschiedenen Therapiebausteinen ambulant oder auch stationär behandelt. Dazu gehören unter anderem Medikation, Nahrungsergänzung (sehr zu empfehlen sind der Saft von www.lavita.de/332182, in dem sämtliche Mikronährstoffe in einem Produkt enthalten sind, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren), Neurofeedback-Training sowie Verhaltenstherapien einschließlich Eltern-Kinder-Training und auch soziales Kompetenztraining.

Im Bereich der Diagnostik ist Biofeedback ein wichtiges Instrument.
Kinder und Jugendliche arbeiten sehr gerne mit diesem System, da Erfolge sofort sichtbar gemacht werden können.
Die Kosten können von privaten Krankenkassen übernommen werden.

Denk an dich

200 000 Kinder nehmen in Deutschland Ritalin, weil sie als hyperaktiv gelten. Dabei sind die Pillen oft nicht nötig. Es reicht die Kraft der Gedanken

Seitedrei-Neurofeedback.pdf

Unterstützung  in Akutsituationen wie z. B. Mobbing in der Schule, Betreuung nach Unfällen, Suizid im Umfeld des Patienten oder Verlust eines Elternteils.

Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter setzt am aktuellen Problemverhalten an. Im Hinblick auf eine Verhaltensänderung werden auslösende und aufrechterhaltende Bedingungen identifiziert. Gemeinsam mit Kind und Eltern werden die Therapieziele festgelegt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Generalisieung neu erworbener Verhaltensweisen innerhalb des geschützten therapeutischen Settings.

Bei Depressionen, Angst, Panik, Zustand nach schwerem Psychotrauma, mangelndem Selbstvertrauen oder fehlender Selbstsicherheit, Stress, Zwangsstörungen, Störungen des Sozial- und Konfliktverhaltens, auch in-und außerhalb der Familie, oder bei  Suchtverhalten ist eine Verhaltenstherapie angezeigt.

Reitcamp

In den Schulferien bieten wir im Rahmen der Verhaltenstherapie diese Outdoor-Aktivitäten an, die von einer Pädagogin und Reittherapeutin geleitet werden.

Der liebevolle Umgang mit dem Pferd in dieser tiergestützten Therapieform und das Reiten sowie die soziale Kompentenz im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen sind wichtige Lernbereiche dieses Angebotes, besonders für AD(H)S- Kinder.

Einzel- und Gruppenförderung, auch bei Angst- und Eßstörungen

Bei Interesse bitte rechtzeitig in der Praxis melden.

Psychologische Fachkräfte geben fachkundigen Rat in schwierigen Erziehungssituationen

oder können fundierte Ratschläge bei eingefahrenen Verhaltens- oder Interaktionsmustern zwischen Kind und Eltern oder Beziehungspersonen geben.

Rechtschreibtraining, z.B. bei AD(H)S, Schul- und Lernschwierigkeiten

  • Aufmerksamkeitstraining
  • Marburger Konzentrationstraining
  • SOZIALES KOMPETENZTRAINING
  • Entspannungsverfahren
  • ADHS-Coaching für Eltern

Auch die Psychopharmakotherapie kann bei schwerwiegenden (kinder-) und jugendpsychiatrischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, die in jedem Fall engmaschig unter Berücksichtigung aller Aspekte überwacht werden muss.

Krankheitsbilder

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Früher als Hyperkinetisches Syndrom, jetzt als Aufmerksamkeits-und Hyperaktivitätsstörung bekannt – die häufigste Problematik in der Kinder-und Jugendpsychiatrie.

Im Vordergrund stehen Konzentrationsstörungen, motorische Unruhe und Impulsivität. Mehrere andere Probleme können mit einem ADHS vergesellschaftet sein. (Komorbidität): Zwang, Tic, Legasthenie, oppositionelles Verhalten oder  Aggressionen, erhöhte Unfallhäufigkeit oder Vergesslichkeit.

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Wenn bei normaler Intelligenz einzelne Leistungsbereiche abfallen, spricht man von Teilleistungsstörungen. Dazu zählen vor allem Leistungsbezogene Bereiche, wie Lesen, Schreiben und Rechnen. In diesen wie auch in anderen Bereichen (z.B. Musikalität, soziale Intelligenz, räumliche Wahrnehmung.) gibt es auch  Teilleistungsstärken.

Entwicklungsverzoegerungen

Wenn im Kindes- und Jugendalter Auffälligkeiten auftreten, denkt man häufig erst an sogenannte Entwicklungsstörungen, meist im Sinne von Entwicklungsverzögerungen. Erst mit dem Verlauf und der Zeit ist beurteilbar, ob aus einer Verzögerung eine manifeste Erkrankung wird. Typische Beispiele für Entwicklungsstörungen sind Entwicklungsverzögerungen der Intelligenz, der Sprache, der Motorik und der Sauberkeitsentwicklung.

Angst

Angst tritt in verschiedenen Formen auf:
– Angst als altersgebundene, sog. physiologische Ängste des Kindesalters (z.B. Dunkelangst, Angst verlassen zu werden, fremdeln, etc.), die in der Regel nicht bestehen bleiben.

– Angst als angemessene, situationsgebundene Reaktion auf bedrohliche Ereignisse.

– Angst als unangemessene, nicht situationsgebundene, anhaltende oder wiederkehrende psychische Störung, häufig zusammen mit Depressionen auftretend.

Zwangsstörungen (Zwangsgedanken und Zwangshandlungen wie z.B. Händewaschen)

– Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen führen zu erheblichen Einschränkungen in  vielen Lebensbereichen: Schule und Freizeit, Familie und Freundschaften sind oft betroffen. Die Stimmung ist oft unfroh oder sogar depressiv.


Depressionen

Depressionen zählen neben den Ängsten zu den häufigsten psychischen Störungen – und treten – mit zunehmendem Alter – auch immer öfter bei Kindern und Jugendlichen auf. Das wichtigste Symptom  der Depression ist die niedergedrückte, verzweifelte Stimmung und Lustlosigkeit. Dazu kommen aber noch zahlreiche psychosomatische Beschwerden wie Störungen von Verdauung, Appetit und Schlaf sowie Abnahme von Konzentration und Interessen. Bei anhaltender oder schwerer Depression kann sich auch Suizidalität entwickeln.

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Alle Menschen, auch Kinder und Jugendliche, erleiden im Laufe Ihres Lebens eine Vielzahl von Belastungen. Dazu gehören Enttäuschungen, Entwertungen, Trennungen, Todesfälle, Wetter- und Naturkatastrophen, Kriege, etc. Solche Ereignisse können normalerweise aus eigener Kraft bewältigt werden. Schwerwiegendere Belastungen werden auch mit dem Begriff „Traumatisierung“ benannt. Dazu zählen insbesondere körperliche und sexuelle Traumatisierungen. Bei einer Vielzahl dieser Belastungen und Traumatisierungen können wirkungsvolle therapeutische Hilfen u.a. durch die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zur Verfügung gestellt werden.

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